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Neuartige Rettungssysteme

MOB-Bergesystem von Swi-Tec

Überbordgefallene (MOB) sicher bergen

Mastlift von Swi-Tec: Mit dem Flaschenzug kann man sich selbst in den mast. Man kann aber auch über Bord gefallene Personen (MOB) bergen.

Mastlift von Swi-Tec: Mit dem Flaschenzug kann man sich selbst in den Mast ziehen. Man kann aber auch über Bord gefallene Personen (MOB) bergen.

Mit dem Mastlift von Swi-Tec (ehemals Swisstech) kann man sich selbst im Bootsmannstuhl per Endlosleine hinaufziehen. Die Untersetzung ist 1:10. Das Gerät eignet sich auch für MOB-Mannöver, um den MOB beispielsweise mit mithilfe des ausgeschwenkten Baumes wieder an Bord zu holen. Das sollte dann auch die Bordfrau schaffen. Es gibt Ausführungen bis zehn Meter und 25 Meter Mastlänge.

Und der Mastlift (etwa 1000 Euro) eignet sich auch, um Behinderte an Bord zu holen: Swi-Tec hate eine spezielle Hebehilfe entwickelt, einen ohnmachtssicheren Sitz.

Infos: Swi-Tec.

Mastlift - alleine in den Mast

Bergesystem für Überbordgefallene

Kreislauf schonendes Bergesystem für Überbordgefallene.

Menschen aus dem Wasser bergen

Hamburg (SP) Das Bergen von Menschen aus Gewässern wird jetzt mit einem speziellen Rettungssystem erleichtert. Cosalt personnel recovery device (CPRD) – ist die Bezeichnung für ein einfach zu bedienendes, robustes und individuell an unterschiedlich große Einsatz-Boote anzupassendes Bergesystem. Durch einen modularen Aufbau aus beweglich verbundenen Kunststoff-Sprossen ist es gleichermaßen stabil wie flexibel.

Bisher war es oft schwierig, über Bord gegangene Personen wieder an Deck zu bekommen, insbesondere dann, wenn sie bewusstlos oder bewegungsunfähig im Wasser trieben. Mit dem CPRD wird dieses Problem gelöst. Ermöglicht wird dies durch das System aus harten Kunststoff-Sprossen, die mit Stahlverbindern aneinander gekoppelt sind. So entsteht ein gitter- beziehungsweise netzartiges System, das aber erheblich belastbarer als ein Rettungsnetz ist und durch die halb-starre Konzeption einfacher im Wasser zu manövrieren.

Und so funktioniert es: Ist ein Mensch über Bord gegangen und liegt oder schwimmt im Wasser, geht das Einsatzfahrzeug mit dem Rettungsgerät längsseits. Das an der Bordwand oder an Deck befestigte Sprossensystem wird ausgerollt und per Zug an Führungsleinen oder von einem Rettungsschwimmer im Wasser unter die treibende Person bugsiert. Sobald der Verunglückte über dem Sprossen-System treibt, wird es durch das Ziehen an den Leinen eingeholt. Zunächst bildet das System eine U-Form, in der die Person geschützt liegt. Wird weiter gezogen, rollt das System die Person aus dem Wasser, die Bordwand hoch bis an Deck. Da die Kunststoff-Elemente starr sind und beim Aufrollen nicht eng schließen wie beispielsweise ein Netz, entsteht ein so großer U-Durchmesser, dass der Verunglückte nicht gedrückt wird.

Das CPRD ist in mehreren Größen erhältlich und so insbesondere bei kleinen Booten und Schlauchbooten auf Binnengewässern aber auch bei großen Schiffen mit hohem Freibord wie Schleppfahrzeugen, Bereitschaftsbooten, Marine, Polizei und Feuerwehrschiffen auf hoher See einsetzbar.

Das System kann zudem als Kletternetz benutzt werden, wenn Verunglückte noch aus eigener Kraft an Bord beziehungsweise im Hafenbecken oder in Schleusen an Land kommen können. Eine Variante des Systems verfügt über Auftriebskörper und Heißgeschirr und kann damit als schwimmfähige Krankentransporthängematte genutzt werden.

Infos: www.cosalt.com




(c) Q-Visions Media Andrea Quaß