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Glücksburg (SP) Tragisches Ende der zweiten Etappe des Baltic Sprint Cups: Die 54-jährige Skipperin der einzigen Frauencrew ging beim Versuch, ein Vorsegel zu entwirren, vor Bornholm über Bord. Trotz einer großangelegten Suchaktion, an der auch zwei Helikopter beteiligt waren, blieb Sabine Jüttner-Storp verschwunden. Eine Mitseglerin war hinterher gesprungen, bekam die Skipperin zu fassen. Dann wurde nach Angaben von Wettfahrtleiter Alan Green versucht, die Bewusstlose übers Heck der Yacht zu bergen: Doch sie entglitt den Händen. Die Crew konnte nicht verhindern, dass die Frau im Meer versank. An der SAR-Aktion zwischen Bornholm und dem schwedischen Festland beteiligten sich 15 andere Yachten aus dem Regattafeld und zwei Seenotrettungskreuzer. Die Suche wurde mittlerweile eingestellt. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts soll die Frau aus dem Bootsmannstuhl gerutscht sein. Dann hing sie nur noch im Lifebelt, das ihr aber schnell die Luft abschnürte. Bewusstlos soll sie ins Wasser gefallen sein. Am heutigen Freitag soll die Regatta fortgesetzt werden. Die 40-er X-Yacht "DHH Cross-Match" gehört der Skipperin und ihrem Mann. Im Jahre 2007 segelte sie im Rahmen des HSH Nordbank Blue Race die "KPMG" mit einer 14-köpfigen Frauencrew als Wachführerin von Newport (USA) nach Hamburg.
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