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Hamburg (SP) Noch vor wenigen Jahren war gute Kartenarbeit und das ständige Mitkoppeln an Bord die wichtigste Voraussetzung für die Positionsbestimmung auf See. Heute sind mit GPS-Geräten Positionsfehler geringer als zehn Meter zu erzielen, die jedoch von kaum einer Seekarte unterstützt werden. Immer mehr Freizeitskipper, aber auch Kaptäne verlassen sich blindlings auf ihre tollen Geräte, die doch so viele Stellen hinter dem Komma noch anzeigen. Wer allerdings, wie der Autor, schon mal wochenlang in der Karibik eine auf den ersten Blick nicht erkennbare GPS-Störung (vermutlich wegen eines NATO-Manövers oder wegen des Kosovo-Krieges) erlebt hat, wird auch weiterhin die Kartenarbeit als Backup-System behalten: Abwechselnd lagen damals die Breiten- und Längenangaben um etwa zehn Seemeilen "daneben". GPS ist und bleibt ein militärisches System.
Keines der Global Navigation Satellite Systeme (GNSS) verfügt nach KA-Angaben über eine Immunität gegen Störungen. Sie können unabsichtlicher, natürlicher oder aber absichtlicher Natur sein. Sie können an Bord erkennbar sein - aber auch nicht.
Die möglichen Ursachen, Risiken und Folgen hat die Kreuzer-Abteilung (KA) des DSV zusammengestellt, mehr
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