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Warnemünde (SP) Die Reederei Scandlines führte im Rostocker Überseehafen auf dem Fährschiff "Mecklenburg-Vorpommern" eine routinemäßige Rettungsübung durch. Das Training beinhaltete das Abbergen von Passagieren und Besatzungsmitgliedern über eine Notrutsche. Dabei hatten sich die zu Rettenden aus etwa 25 Metern Höhe über das luftgefüllte Rettungsmittel auf einer schwimmenden Plattform in Sicherheit zu bringen. Anschließend galt es, sofort in zwei bereits aufgeblasenen Rettungsinseln Schutz zu suchen.
Im weiteren Übungsverlauf eilte das Kontroll- und Streifenboot der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde "Prignitz" zur "Unglücksstelle", um die in Seenot geratenen Passagiere aus den Rettungsinseln an Bord des Polizeibootes zu übernehmen und sicher an Land zu bringen.
Wie wichtig solche Trainings sind und dass sie Leben retten können, hat der erst vor wenigen Wochen auf dem litauischen Fährschiff "Lisco Gloria" ausgebrochene Schiffsbrand gezeigt, wo durch das umsichtige und qualifizierte Handeln der Seeleute über 200 Menschenleben gerettet werden konnten, so die Bundespolizei.
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