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Sassnitz (SP) Zwei Deutsche sind am Nachmittag des 20. Mai 2010 in der Ostsee zwischen Rügen und Bornholm in der Nähe des Adlergrundes etwa 25 Seemeilen (ca. 46 Kilometer) nordöstlich von Sassnitz aus einer Rettungsinsel geborgen worden. Ihre Motoryacht war plötzlich in Brand geraten. Der Seenotkreuzer WILHELM KAISEN/Station Sassnitz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachte die beiden Männer wohlbehalten an Land.
Zunächst war in der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS ein Alarm des Schiffes über Satelliten-Notrufsystem (EPIRB, GMDSS) aufgelaufen, woraufhin ein Hubschrauber der Marine sowie der Seenotkreuzer WILHELM KAISEN alarmiert wurden.
Die beiden Männer an Bord der brennenden Yacht hatten darüber hinaus Seenotraketen abgeschossen, die von der Besatzung einer Bremer Segelyacht gesichtet wurden. Nachdem sich das Feuer an Bord rasch ausbreitete, gingen die beiden Männer in die Rettungsinsel, aus der sie wenig später von der Besatzung der Segelyacht gerettet wurden.
Die WILHELM KAISEN übernahm die beiden Schiffbrüchigen von der Segelyacht und brachte sie nach Sassnitz. Die beiden Männer blieben unverletzt.
Die acht Meter lange Motoryacht (Heimathafen Breege) ist zwischenzeitlich gesunken.
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